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Kirchheim (unter Teck) // Damn Burger

Wenn man neue Burgerfreunde mit einem Auto hat, dann werden plötzlich etwas entlegenere Burgeradressen zu Zielen. Und so kam es, dass an einem Donnerstagabend eine kleine Gruppe Burger Lover nach Kirchheim (nahe Stuttgart) fuhren um einen weiteren Burger zu testen.

Fundort

Damn Burger
Paradiesstrasse 1
73230 Kirchheim unter Teck
damn-burger.com

Weitere Standorte: In Ulm, Augsburg und mit einem Food Truck on Tour.
Burgervielfalt
: Gut und übersichtlich. Es gibt fünf Burger, einer davon ist Veggie.

Bewertung heart_beschnittenheart_beschnittenheart_beschnittenheart_beschnitten

Bestellt wurde: Damn Double Cheese mit Süßkartoffelpommes
Burger: ♥ ♥ ♥ ♥
Beilage: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

In Worten: Mit dem Auto anzureisen stellt sich doch nicht immer als die schlauste Lösung heraus, mit der S-Bahn hätte man zum Feierabendverkehr viel staufreier einfach bis Kirchheim durchfahren können, überlegt euch also wie ihr diese Adresse erreichen möchtet😉 Angekommen war der Laden noch recht leer, umso besser, denn nach der Verspätung war unser Hunger riesig! Deshalb kam auch kein kleiner Burger in Frage, sondern es musste Beef und Käse her! Daher bestellte ich einen Double Cheeseburger mit 200 Gramm Beef, welches von einem Metztger aus der Region bezogen wird. Die Location ist ziemlich cool mit einfachen Holzmöbeln dafür aber coolen burgerlichen Details an den Wänden. Die Theke lässt auch so viel Einsicht, dass ihr eurem Burger beim Entstehen zusehen könnt.

Schön aufgereiht begrüßten uns dann die Burger. Hübsch sind sie schon einmal! Handlich auch und der erste Biss ist zudem richtig lecker! Endlich essen, endlich Burger! ♥ In Zusammenarbeit mit einer Bäckerei aus dem Ort werden handgemachte Dinkel-Brötchen zu den typischen Damn Buns geformt, welche dem Burgertest Stand halten. Aufgestapelt ist der Burger zudem aus Salat, dem frischen Fleisch, Tomaten und Salat- als auch Essiggurken und roten Zwiebeln. Mein Fleisch war super auf den Punkt medium gebraten, was ich schon recht bewundernswert fand, da die Patties wirklich sehr dünn sind. Anders als gewohnt werden diese hier in 100-Gramm-Patties geformt, bestellt man also einen Double, liegen zwei der guten Stücke auf dem Burger. Ein riesen Pluspunkt an dieser Stelle für den Laden, der sein Fleisch wirklich braten kann! Meins war noch schön rosig und saftig. Und auch an der Sauce wurde nicht gespart und hat mir sehr gut geschmeckt, die frischen Zutaten mit dabei und der Burger ist perfekt! Die Saucen werden auch vor Ort hergestellt was super ist. Ein wirklich toller Burger!

Sollte es bei eurem Besuch die Süßkartoffelpommes geben, dann bestellt sie! Frisch frittiert, heiß und knusprig sind sie der hammer! Ich habe sie mit Mayo gegessen, da es an dieser Stelle keine extra Saucen gibt, Ketchup und Co. aber auf dem Tisch bereit stehen. Ein frittiertes Pommesträumchen sag ich euch. Yamm!

Jede Woche gibt es zudem einen Burger als Spacial, sodass die eher schlichte und übersichtliche Karte noch um einen extravaganten Burger erweitert wird. Was mir noch besser gefallen hätte, wäre wenn die 200-Gramm Patties nicht aus zwei 100-Gramm Patties bestehen würden, was noch mehr zur Saftigkeit beitragen würde. Alles in allem passt es wunderbar und ich komme gerne wieder!

Fazit: Meiner Meinung nach einer der besten Burger in/um Stuttgart! ♥

Burgermaedchen_rund

 

Bis zum nächsten Burger,
das Burgermädchen

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BRGR_138_Amsterdam_Cannibale_Royale
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Amsterdam (Niederlande) // Cannibale Royale

Letzten Sonntag kam ich in den Genuss, das zweite Mal Amsterdam zu besuchen! Deshalb gibt es heute auch von mir direkt den zweiten Burger aus Amsterdam (zuletzt Burgermeester). Lange habe ich überlegt, welcher Burgerladen es denn diesmal sein sollte und habe mich nach einigem Hin und Her dann für Cannibale Royale entschieden, dessen Burger Romy vom Aussehen her als „pornös“ beschrieben hat. Und wer will bitte schon nicht pornöse Burger essen?

Fundort

Cannibale Royale
Handboogstraat 17a
1012 XM Amsterdam
Niederlande
www.cannibaleroyale.nl

Weitere Standorte: Zwei weitere in Amsterdam: Ruysdaelkade 149, 1072 AR Amsterdam & Lange Niezel 15, 1012GS Amsterdam
Burgervielfalt
: Mit nur vier Burgern (inkl. eines wöchentlich wechselnden Angebots) sehr klein – dafür gibt es aber auf der Karte auch noch sehr viele andere Speisen, wie Rippchen, Feinkost-Platten, Steak, uvm.

Bewertung heart_beschnittenheart_beschnittenheart_beschnittenheart_beschnitten

Bestellt wurde: Le Classique (180gr – English Cheddar, sautéed onions, tomato and crispy bacon) & French skin fries (rosemary salt and mayonnaise)

Burger: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Beilage: ♥ ♥ ♥ ♥

In Worten: Als wir den kleinen Laden am Rande einer Shoppingstraße betraten, hatten wir gerade noch so Glück gehabt: Sie waren nämlich fast ausgebucht, bis auf ein paar Plätze an der Bar. Also besser reservieren, wenn ihr die Gelegenheit habt! Die Atmosphäre drinnen ist eher kneipenmäßig: relativ laut und ziemlich dunkel, weshalb  diese Burgeradresse in meiner Gesamtbewertung auch einen Stern Abzug bekommt. Die Bestellung wurde schnell aufgenommen und auch relativ zügig serviert. Wie ihr schon auf dem Foto erkennen könnt, sind die Burger eher auf Höhe aufgebaut, als auf Breite, und müssen sogar mit einem Stäbchen gestützt werden, um nicht zu kippen.  Obendrauf gibts außerdem noch ein Gewürzgürkchen. Das Essen war wirklich gut und das Auge isst auf jeden Fall mit! Geschmacklich habe ich am Burger auch gar nichts auszusetzen: Der Bacon sehr lecker, Käse super, Fleisch sehr saftig… einzig und allein das Patty hätte etwas breiter sein können: Es hat das Bun nur so zu ca. 85% ausgefüllt, was ich etwas unpraktisch fand. Dafür war es aber sehr hoch!

Die Pommes waren ebenfalls sehr lecker und vor allem crispy – da macht auch French Skin Fries Sinn! Wenig überzeugend fand ich jedoch den Rosemary Salt, der war nämlich kaum herauszuschmecken und schmeckte eben halt nach normalem Pommes-Salz.

Bis zum nächsten Burger,
Isabell


Zur Gastbloggerin:
Isabell_neu_rund
Isabell bloggt normalerweise über Beauty (www.morganleflay-beauty.de), hegt aber eine ebenso große Leidenschaft für Burger und probiert gerne sämtliche Restaurants im Großraum Düsseldorf aus.

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Mandelieu-la-Napoule (Frankreich) // Le Sweet

Was wäre Urlaub ohne einen Burger? Eher spontan haben wir in unserem Sommerurlaub an der französischen Küste diesen Strandclub gefunden. Eigentlich wollten wir nur ein bisschen auf den bequemen Liegen entspannen, aber als man mir erzählte, dass es dort auch einen Burger gibt, mussten wir diesen natürlich sofort probieren. Das Restaurant befindet sich in Mandelieu-la-Napoule, nahe Cannes.

Fundort

Le Sweet (Plage)
Route de Bord de Mer
06210 Mandelieu-la-Napoule
Frankreich
www.sweetplage.com

Burgervielfalt: Nicht sehr groß, es gibt nur einen Burger.

Bewertung heart_beschnittenheart_beschnittenheart_beschnitten

Bestellt wurde: Sweet Cheese Burger mit belgischen Pommes und Salatbeilage
Burger: ♥ ♥ ♥
Beilage: ♥ ♥

In Worten: Ein angenehm weiches, aber doch leicht knuspriges Brioche-Brötchen, dazu saftiges, medium gegrilltes Rindfleisch, welches ein bisschen mehr Würze hätte vertragen können. Als weitere Beilagen waren Tomaten und ein Blatt Salat auf dem Burger. Die Sauce war tomatig, ähnlich einem Tomatenpesto mit einer leichten Schärfe und sehr lecker.

Die Pommes hätten noch ein paar Sekunden länger in der Fritteuse bleiben können, sie waren ein wenig lasch, mit für der in Frankreich sehr beliebten Dijon-Mayonnaise (Mayonnaise verfeinert mit Dijonsenf) aber ganz gut zu essen. Typisch für Frankreich: Der Beilagensalat ohne Dressing. Soweit erkennbar waren alle Zutaten frisch. Preislich liegt der Burger bei 19 Euro, was ich für das nicht wirklich überragende Gesamtpaket zu teuer finde. Der Urlaub war aber trotzdem schön😉

Sonnige Grüße,
Melanie


Zur Gastbloggerin:

Mel_rundFoodlover aus einem Dorf bei Köln, bloggt neuerdings wieder auf amessygenius.wordpress.com. Wenn sie nicht grade durch Burgerläden tingelt, backt und kocht sie gerne oder zockt und schaut Let’s Plays. Nächstes Ziel nach ihrer Burgerkarriere hier: Let’s Play-Youtube Star werden!

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Paris // Brooklyn Café

Unweit vom Arc de Triomphe habe ich über Yelp das „Brooklyn Café Paris“ gefunden. Da in dieser Gegend sämtliche Restaurants unglaublich überteuert sind und ich am Vortag in einem solchen Restaurant einen Burger gegessen habe, den ich schnell aus meinem Gedächtnis streichen wollte, habe ich mich für das besagte Brooklyn Cafe entschieden. Schön ruhig gelegen habe ich erstmal draußen Platz genommen, wurde freundlich bedient und trotz der nahenden Mittagspause bekam ich nicht das Gefühl vermittelt, dass ich mich beeilen müsste oder unerwünscht wäre.

Fundort

Brooklyn Café

32, place Saint-Ferdinand
75017 Paris
www.brooklyncafeparis.fr/de

Weitere Standorte: Ein weiteres Café in Paris.
Burgervielfalt
: Sehr gut. Es gibt eine Auswahl von 10 Burgern mit je 150 Gramm Rindfleisch.

Bewertung heart_beschnittenheart_beschnittenheart_beschnitten

Bestellt wurde: Brooklyn Burger mit Pommes
Burger: ♥ ♥ ♥
Beilage: ♥ ♥ ♥

In Worten: Die Speisekarte bietet neben Burgern auch Sandwiches, Bagels, Frühstück und Salate. Da ich aber zum Burger Essen gekommen bin, fasste mich der Neid erst als ich nach meiner Bestellung den Bagel am Nebentisch sah. Aber wir bewerten hier ja keine Bagels nach dem Aussehen, sondern diesmal den von mir bestellten, 15€ teuren „Brooklyn Burger“ und Pommes als Beilage. Während ich in Gedanken meine erste Cola austrank, erschreckte ich mich fast, als der Kellner plötzlich vor mir Stand und meinen Burger auf dem kleinen Bistrotisch abstellen wollte, an dem ich vor dem Café saß. Also schnell Handy, Speisekarte und Getränk zur Seite, den Kellner den Burger abstellen lassen und zurücklehnen, während ich den Burger in Ruhe begutachtete.

Der erste Formfehler in Form eines Spießes, welcher ein Schwein als Umriss hatte, entdeckte ich bereits, aber nachdem in der Speisekarte mit (Zitat): „100% Beef Meat from France“ geworben wird, wollen wir mal nicht kleinlich sein. Beim Burger Essen gehört es für mich ja immer dazu, den Burger mal in der Mitte durchzuschneiden, um zu sehen wie gar das Fleisch denn wirklich ist und um auch größere Burger essen zu können, ohne beim anschauen der Hände das Gefühl haben zu müssen, man hätte bei einer Zombie Apokalypse in der ersten Reihe gestanden…

Nun aber zum Burger: Gut sah er aus! Die Pommes kamen in einer ungewöhnlichen Form daher, der Teller war schön hergerichtet und das Brötchen stach sofort ins Auge, weil es im Gegensatz zum Einheitsbrei irgendwie besonders aussah und sich von der Beschaffenheit auch angenehm fluffig und fest zugleich anfühlte. Aus Angst, dass ich ein Mettbröchen statt einem Burger serviert bekomme, habe ich den Burger mit Absicht „well done“ bestellt, um zu vermeiden, dass der französische Burgerbrater das Patty wie ein Steak behandelt. Wer schonmal ein Steak in Frankreich als „medium“ bestellt hat, weiß, dass man sich ganz schnell eher als ein Chihuahua beim „barfen“ vorkommt als ein Mensch, der gerade genüsslich ein Steak essen will. Jedenfalls war das Patty leicht rosa und demnach genau nach meinem Geschmack.

Reingebissen: Das Brötchen fiel wie erwartet besonders auf. Super Konsistenz, schöner Geschmack, keine Einheitsware. Das Patty war ok, ich hatte das Gefühl, es wäre schonmal gefroren gewesen, leicht wässrig statt saftig und vom Geschmack her nicht herausragend aber ok. Der Belag schmeckte frisch, die Barbecue Sauce war auch gut. Zusätzlich zum Bun, fiel der Cheddar Käse positiv auf, wobei der Rest vom Burger eher durchschnitt war. Die Pommes sahen gut aus, waren es auch, leider waren sie sehr trocken und Salz fehlte komplett. Der Versuch, die trockenen Pommes nachzusalzen, war leider relativ erfolglos.

Alles in allem war ich zwar nicht enttäuscht, aber trotz der guten Bewertungen im Internet traf ich hier nur auf einen Durchschnittsburger zum (für Paris) guten Preis. Den Gang ins Brooklyn Cafe Paris bereue ich daher nicht, aber sollte ich nochmal in der gegen in Paris nach einem Burger suchen, würde ich  einen anderen Laden ausprobieren.

Grüße aus dem Tourbus,
Johannes


Zum Gastblogger:

Johannes_rundIch bin Johannes, 29 Jahre alt und von Beruf Tourneebusfahrer. Da ich jeden Tag in einer anderen Stadt bin, ist die Versuchung, Burger in jeder Stadt zu probieren natürlich riesig. Die Geschichte meiner Burgervorliebe begann aber schon mit 16 Jahren während meinem 1-Jährigen Amerika Aufenthalt. Mein wichtigster Burgertipp: wenn man nach dem gewünschten Garzustand des Pattys gefragt wird, kann man sich eigentlich immer entspannt zurücklehnen und auf einen tollen Burger warten.

BRGR_135_Finnland_Korsholm_ Smiths_Burgers
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Korsholm (Finnland) // Smith’s Burgers

Wie auch sonst immer, habe ich auch in meinem Urlaub in Finnland, meine Augen und Ohren offen gehalten, um lokale Insider Tipps für den perfekten Burger zu bekommen. Wie es jeder von uns schon einmal erlebt hat, wurde einem ein Laden angepriesen, welcher sich dann als herbe Enttäuschung herausstellte, nicht jedoch „Smith’s Burgers“! Das kleine 50´s Diner überzeugte nicht nur mit authentischer Atmosphäre, sondern auch mit freundlicher Bedienung und letztlich mit dem bestellten Menü.

Fundort

Smith’s Burgers
Agnesintie 4
FI-65610 Korsholm
Finnland
www.burgers.fi

Burgervielfalt: Um ehrlich zu sein, gibt es kaum verschiedene Kreationen. Hier geht es um das wesentliche: FLEISCH! Zur Auswahl stehen Hamburger beginnend bei 100 Gramm à 8€ bis hin zu 600 Gramm für 20€. Im Menü kostet jede Grammatur jeweils 2€ mehr – also abolut in Ordnung, erst recht für Finnlandpreise! Bacon, Käse und Ei kosten jeweils läppische 50 Cent mehr. Alle Zutaten kommen aus der Umgebung/lokalen Händlern. Selbst die Pattys werden im kücheneigenen Fleischwolf hergestellt und per Hand und Schablone in Form gebracht.

Bewertung heart_beschnittenheart_beschnittenheart_beschnittenheart_beschnittenheart_beschnitten

Bestellt wurde: 400g Burger Menü mit Cola, Pommes und Smoke Style Dip, doppelt Bacon und doppelt Käse für 20 €uronen welche ich mit EC beglich
Burger: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Beilage: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

In Worten: Begleitet von meinem finnischen Freund und seiner Schwester wurde unsere Bestellung freundlich aufgenommen (es wurde kurz über meine extra Bestellung geschmunzelt) und keine 10 Minuten später, standen alle 3 Menüs vor uns! Punkt 1 für Finnland. Ein Monster Burger bestehend aus 400g Fleisch, einer „special Sauce“, roten Zwiebel, frischen Tomatenscheiben, Essiggürkchen, Salat, Senf und Mayonnaise vor mir, welcher in einer Tüte im Stil einer 50er Jahre Zeitung halb verpackt war. Gebettet auf einer Ladung Pommes, die nur ein geübter Verspeiser sie zu verzehren vermag. Ich bekam kurz Gänsehaut.
Stille machte sich breit, bevor ich das Handy zückte um meinen nahenden Cholesterin-Tod zu dokumentieren, bedankte ich mich mit einem respektvollen „Kiitos“. Foto ist gemacht, ich holte noch einmal tief Luft und hoffte vom Geschmack dieses Burgers nicht enttäuscht zu werden.

Es war fantastisch! Die Konsistenz des Fleisches, Knackigkeit des Salats, Krossigkeit des Bacons, der verschwommen Aggregatzustand des Cheddar, die Menge der Soße… ALLES HAT GEPASST! Noch NIE habe ich so einen guten Burger gegessen! Leider neigte sich auch dieses Ungetüm einmal dem Ende entgegen, woraufhin ich anfing, das jähe Ende mit dem Verspeisen von Pommes hinaus zu zögern, die nach dieser Geschmacksbombe eigentlich nur noch wie McDonald’s Pommes schmecken konnten, auch wenn es augenscheinlich Süßkartoffel-Pommes waren. FALSCH! Keine Süßkartoffel-Pommes, sondern handgeschnitzte, mundgeklöppelte und  doppelt frittierte Pommes haben mich überrascht! Sie waren weder zu fettig, noch zu trocken. In Kombination mit dem Smoked Mayo Dip, war es echt der Hammer.

Nachdem ich sowohl die Pommes als auch den Burger in mir hatte, war ich rundum zufrieden. Ich brachte meinen Pappteller zum Mülleimer, bedankte mich erneut bei der Bedienung, setzte mich ins Auto und fiel ins Fress-Koma.

Fazit: Wahnsinnig tolle Burger, klasse Beilage zum (für finnische Verhältnisse) tollen Preis. Ambiente stimmt, Sonderwünsche sind kein Problem und für Kunden gibt es standesgemäß wie in den Staaten, kostenlosen Kaffee an der SB-Bar. Ich war sogar so begeistert, dass ich mir kurz vor meinem Heimflug nochmal einen Burger mit 200g Fleisch im Menü geholt habe… Ich muss ja auf meine Linie achten.😉

Dayum!
Euer Doordie


Zum Gastblogger:

Dennis_rundDoordie ist ein Genuss-Mensch, der in fremden Städten und Ländern Insider Tipps nachgeht um wirklich heimische Spezialitäten zu finden. Besonders stehen Beef, Burger, Bacon und noch mehr Beef auf dem Speiseplan. Sein Motto: Fleisch ist durch nichts zu ersetzen, ausser durch mehr Fleisch.

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BRGR_134_Island_Hamborgarafabrikkan
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Akureyri (Island) // Hamborgarafabrikkan

Island ist eine Reise wert. Auch wegen der Burger. Die Isländer haben eine alte und ausgeprägte Burgerkultur. McDonalds hat probiert, in Island zu landen, doch es ist keiner hingegangen. Nun leben die Isländer wieder glücklich ohne das gelbe M. Auf meinem letzten Islandtrip war ich in Akureyri – im Norden der Insel – in der Hamborgarafabrikkan, einer kleinen isländischen Burgerkette, die auch in der Hauptstadt Reykjavik zwei Filialen betreibt.

Fundort

Íslenska Hamborgarafabrikkan
KEA Hotel, Groundfloor
600 Akureyri, Island

fabrikkan.is/en/english

Weitere Standorte: in Reykjavik.
Burgervielfalt
: Angeboten werden 15 Burger, vom klassischen Cheeseburger bis hin zum „Animal Park“, der doppelt mit 120g Beef und 120g Lamm belegt ist. Dazwischen zahlreiche und fantasievolle Variationen mit Parmaschinken, Pulled Pork, getrockneten Tomaten, Hähnchen-Pattie mit Mango-Joghurt-Sauce, Garnelen und Seegras, mit Guacamole, mit Spiegelei und und und … Als Spezialität gibt es den Pulled Duck Burger mit Peking-Ente und Teriyaki-Sauce. Veggie-Burger sucht man bei den Wikingern vergeblich. Als Beilage kommen wahlweise Pommes oder Süßkartoffel-Pommes, Coleslaw oder Pickels. Man findet aber auch andere Gerichte wie Spareribs, Chicken Wings, Jalapeno-Poppers mit Cheddar und verschiedene Salate auf der Karte. Man kann zum Probieren auch vier verschiedene Burger in der Mini-Version bestellen. Gute Idee!

Bewertung heart_beschnittenheart_beschnittenheart_beschnittenheart_beschnitten

Bestellt wurde: Der BBQ-Burger als Menü mit 120g Beef, Pommes und Ketchup.
Burger: ♥ ♥ ♥ ♥
Beilage: ♥ ♥ ♥ ♥

In Worten: Die Hamborgarafabrikkan in Akureyri liegt auf der einzigen Haupteinkaufsstraße und ist nicht zu verfehlen. Das 50er-Jahre-Ambiente ist gemütlich und der Laden ist immer rappelvoll. Wie üblich in Island bekommt man vom Personal einen Tisch zugewiesen. Bestellt wird am Tisch aus der umfangreichen Karte und der Service ist superschnell, freundlich und aufmerksam. Alle Burger kommen mit einem hausgemachten, quadratischen Brioche-Bun. Wer sagt, dass gute Burger rund sein müssen? Ich hatte einen klassischen BBQ-Burger mit 120g Beef, gegrillten Pilzen, Käse, Salat, Tomaten, roten Zwiebeln, Knoblauch und BBQ-Sauce. Nach kurzer Wartezeit kam ein Burger, an dem es wirklich nichts gar zu meckern gibt. Das Fleisch ist gerade so medium gebraten, was den Burger so richtig saftig macht (gerade das ist in Deutschland ja oft Glücksache). Die BBQ-Sauce ist hausgemacht und schmeckte herrlich rund. Überhaupt ist in der Fabrikkan fast alles hausgemacht. Das Fleisch kommt von regionalen Betrieben ausschließlich von der Insel. Die Pommes sind frisch, trieften nicht vor Fett und schmeckten lecker knusprig. Als zusätzlichen Dip hatte ich die Japanese Mayo bestellt. Keine Ahnung, was daran japanisch war. Wasabi war jedenfalls nicht drin. Nun gut. In jedem Land ist es wohl anders.

Alle Burger in der Fabrikkan kommen als Menü mit Pommes und Ketchup. Der BBQ kostet 1.995 isländische Kronen, das sind etwa 14 Euro, das Viking-Bier dazu kostet noch mal 1.000 ISK (7 Euro), aber wer zum Sparen nach Island fährt, ist auch irgendwie verkehrt. Die Lebensmittel- und Restaurantpreise sind generell höher als in Deutschland.
Fazit: Nur zum Burgern fährt sicher niemand nach Island, aber wer Burger liebt, ist auf dieser Insel herzlich willkommen. Ein Besuch in der Fabrikkan ist für meinen nächsten Island-Trip bereits fest eingeplant, der Pulled Duck Burger steht noch aus.
Bis zum nächsten Burger,
Ralf

Ralf_rundZum Gastblogger:

Ralf organisiert im richtigen Leben Networking-Events für Wirtschaftsunternehmen. Im Urlaub düst er mit der Kamera im Gepäck meistens nach Skandinavien und in die Arktis und teil dies auf Instagram. Er zählt schon zu den Burger-Veteranen und ist Slowfood-Junkie.

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London (England) // Honest Burgers

Auf meiner Reise durch London habe ich natürlich den Besuch des „besten“ Burger-Lokals mitberücksichtigt. Wenige Tage zuvor hatte ich diesen Laden in einer Reportage gesehen. Dabei zeigten sie nicht nur die Herstellung der Burger, sondern auch die Herkunft der einzelnen Produkte. Wie (fast) jeder Burgerladen hat auch dieser seine Geheimnisse und Spezialrezepte. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen! Im Internet wird dieser Burgerladen als „der beste in London“ angepriesen. Auch der Stil des Ladens ist ziemlich cool! Hat was von altem englischem Lokal mit neustem Design im Land-Holz-Hipster-Stil.

Fundort

Honest Burger
4A Meard St, London (direkt neben der Oxford Street)
W1F 0EF, Vereinigtes Königreich
www.facebook.com/honestburgers

Weitere Standorte: Insgesamt gibt es sie drei Mal in London.
Burgervielfalt
: Es stehen 7 verschiedene Burger zur Auswahl und meistens noch 2-3 Burger, die Extra auf der riesigen Tafel stehen. Diese schwarze Tafel ist in drei Bereiche aufgeteilt: Chicken (Hühnchen), Beef (Rind) und Fritter (Vegetarisch).

Bewertung ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Bestellt wurde: Honest Burger mit selbstgemachten Rosmarin Pommes
Burger: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Beilage: ♥ ♥ ♥ ♥

In Worten: Ich war positiv überrascht als ich in diesen Laden reinkam! Leider war es zu überfüllt, weswegen wir erst einmal 10 Minuten warten mussten. Als wir dann saßen und man uns die Karte gab, fiel die Entscheidung eigentlich recht schnell auf den Honest Burger! Medium Fleisch vom Rind, rote Zwiebeln, Bacon, Salat, Maple Sauce, Cheddar Käse und eingelegte Gurken. Dazu gab es selbstgemachte Rosmarin-Pommes, die für mich persönlich zwar lecker waren aber trotz dessen gewöhnungsbedürftigt. Für £10, (umgerechnet ca. 14€) gab es dieses tolle Menü und ich muss sagen: Es war ein Fest der Geschmackssinne! Dieses Geld hat sich definitiv gelohnt! Der Geschmack war sehr intensiv, das Fleisch war gut gewürzt und auch selbst gemacht und der Salat lag klein gehackt unten drunter. Die Zwiebeln hatten einen leicht süßen Geschmack, welchen hervorragend zum Rest passte.

Fazit: Alles im allen war es nahezu perfekt! Ich kann nur empfehlen, diesen Laden zu besuchen, wenn man mal in London ist!

Bis zum nächsten Burger,
Jenny


Zur Gastbloggerin:
Jenny_G_rund
Jenny betreibt selbst eine Beef, Burger & Bacon Lovers Facebook-Seite und berichtet normalerweise nur dort über Ihre neusten Burger-Restaurant-Besuche. Sie pflegt eine große Liebe zu Bacon, welche sie auf Ihrem Unterarm verewigt hat.